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Sachsenheim, 10. Januar 2018

Vögel füttern: Ja, nein, wie und warum?

Am Thema Winterfütterung scheiden sich die Geister. NABU-Experten geben Tipps

NABU-Experten wie der Hohenhaslacher Christoph Kaup empfehlen Futtersilos für die Vogelfütterung.

Die einen halten es mit Darwin: natürliche Auslese. Die anderen füttern das ganze Jahr über. Soll man Wildvögel überhaupt füttern? Oder nur im Winter?

"Der NABU empfiehlt die Vogelfütterung hauptsächlich deshalb, weil sie den Menschen dadurch den Zugang zu den Vögeln und damit auch zur Natur ermöglichen", so Martin Buck, seit mehr als 30 Jahren aktiv beim NABU Sachsenheim. Er selbst rät zur Vogelfütterung im Winter unter bestimmten Voraussetzungen. Ein naturnaher Garten sei ohnehin die bessere Variante, um den Wildtieren zu helfen, denn Beerensträucher, Obstbäume und Büsche bieten nicht nur Nahrung und Schutz: Ein naturnaher Garten diene schließlich auch - wichtig besonders in Zeiten zurückgehender Insektenpopulationen - als Insektenlieferant und damit als Futterlieferant für Vögel.

Zum Thema Winterfütterung hat auch Christoph Kaup, 2. Vorsitzender der NABU Ortsgruppe Sachsenheim, ehrenamtlicher Naturschutzwart des Landkreises und Naturführer beim Naturpark Stromberg Heuchelberg, festgestellt: Wer Vögel im Winter füttere, könne richtige ornithologische Studien betreiben und interessante Verhaltensbeobachtungen machen.

An den Futterstellen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Vogelfüttern ist ein Naturerlebnis und vermittelt zugleich auch Artenkenntnis - besonders für Kinder und Jugendliche, die immer weniger Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen und Erlebnissen in der Natur haben.

Oberste Regel bei der Vogelfütterung: eine saubere Futterstelle. Ideal nach Angaben des NABU: Futtersilos, die das Futter trocken halten und jeweils nur die benötigte Menge freigeben. Angebracht werden sollten sie zum Schutz der Vögel in einigem Abstand zu Glasflächen, mit denen sie versehentlich kollidieren könnten - und an einer übersichtlichen Stelle, damit sie sich vor anschleichenden Katzen retten können.

Angeboten werden sollte Kost sowohl für Körner- als auch für Weichfutterfresser.

VON INGA STOLL MEHR ZUM THEMA VOGELFÜTTERUNG AUF SEITE 2





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