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Region, 12. Juli 2017

Wohnungen für Flüchtlinge gesucht

Aufruf der Stadtverwaltung an Eigentümer und Vermieter - Mietverträge können mit der Stadt geschlossen werden

Die große Flüchtlingswelle, die im Herbst 2015 eingesetzt hatte, ist etwas abgeflacht. Eine Herausforderung ist aber geblieben: genügend Wohnraum für alle bereit zu stellen. Trotz großer Anstrengung der Kommunen und Landkreise zum Bau von Unterkünften und neuen Wohnungen ist es noch nicht gelungen, der Nachfrage nach Wohnraum im Ballungsraum Stuttgart in ausreichendem Maße nachzukommen.

Die Stadt Ludwigsburg wendet sich daher an alle Eigentümer und Vermieter, der Stadt bei der Unterbringung von Flüchtlingen in der sogenannten Anschlussunterbringung mit Wohnungen oder Häusern zu helfen. Die Stadt tritt dabei gerne als Mieter auf, mit der Gewährleistung, stets ein zuverlässiger Vertragspartner zu sein. Üblicherweise wird ein fünfjähriger Mietvertrag mit der Stadt abgeschlossen. Selbstverständlich wäre es auch möglich, dass die privaten Wohnungsgeber direkte vertragliche Beziehungen mit den Flüchtlingen eingehen.

Bisher hat die Stadtverwaltung 19 Wohnungen von privater Seite anmieten können. Die Flüchtlinge werden in diese Wohnungen "eingewiesen", die Betreuung erfolgt ebenfalls durch städtische Mitarbeiter.

"Der Druck auf den Wohnungsmarkt in unserem Ballungsraum ist hoch", so die Erfahrungen des Ersten Bürgermeisters Konrad Seigfried. "Daher hoffen wir, dass sich gerade auch private Vermieter bereit finden, Wohnungen für geflüchtete Menschen und Familien zur Verfügung zu stellen. Die Objekte, die uns die städtische Wohnungsbau Ludwigsburg (WBL) vermietet, reichen bei weitem noch nicht aus."

Die WBL hat aktuell dem Landkreis Ludwigsburg in der Brucknerstraße ein Gebäude für die vorläufige Unterbringung übergeben, in der Bebenhäuser Straße werden Wohnungen für 65 Personen nach dem gleichen Bauprinzip "Cube 11" erstellt. Diese sind voraussichtlich im August bezugsfertig. Bei diesem Pilotprojekt der WBL bestehen die Gebäude aus würfelförmigen Modulen mit einem Grundmaß von elf x elf Metern, dem sogenannten CUBE 11. Die Bauweise erlaubt es, zuerst Flüchtlinge in Mehrbettzimmern unterzubringen und später vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur Fünf-Zimmer-Maisonette-Wohnung Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse auf dem regulären Mietmarkt zu unterbreiten. Die kompakte Würfelform lässt sich verschieden anordnen und unkompliziert in städtebauliche Situationen bis zur Viergeschossigkeit einfügen.

Wer Wohnraum für Flüchtlinge zur Anschlussunterbringung anbieten möchte, kann sich gerne an Frau Josephin Rehmann vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung wenden, Telefon (07141) 910 4014; E-Mail: j.rehmann@ludwigsburg.de.

VON SWP





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